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Der dritte Sonntag im Hator

Abendweihrauch

Erhebt euch und steht in Gottesfurcht, seid aufmerksam in Weisheit, um das heilige

Evangelium zu hören. Ein Abschnitt aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus, dem

Evangelisten und reinen Apostel.

Sein Segen sei mit uns. Amen.

Psalm (Ps 86, 2;3;4)

Aus den Psalmen unseres Lehrers David,

des Propheten und Königs. Sein Segen sei mit uns. Amen.

Rette deinem Knecht, der dir vertraut! o mein Gott. Sei mir gnädig, o

Herr! Den ganzen Tag rufe ich zu dir. Herr, erfreue die Seele deines Knechts.

Alleluja

Gesegnet sei der, der kommt im Namen des Herrn. Unser Herr, unser Gott, unser Erlöser und

unser aller König, Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, ihm gebührt Ehre in

Ewigkeit. Amen.

Evangelium (Mt 11, 25-30)

In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und

der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen

aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Mir ist von meinem Vater

alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand

kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich

werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir;

denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure

Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.

Ehre sei unserem Herrn in Ewigkeit. Amen.

Morgenweihrauch

Erhebt euch und steht in Gottesfurcht, seid aufmerksam in Weisheit, um das heilige

Evangelium zu hören. Ein Abschnitt aus dem heiligen Evangelium nach Lukas, dem

Evangelisten und reinen Apostel.

Sein Segen sei mit uns. Amen.

Psalm (Ps 113, 3-4)

Aus den Psalmen unseres Lehrers David,

des Propheten und Königs. Sein Segen sei mit uns. Amen.

Vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang sei der Name des Herrn

gelobt. Der Herr ist erhaben über alle Völker, seine Herrlichkeit überragt die

Himmel. Alleluja

Gesegnet sei der, der kommt im Namen des Herrn. Unser Herr, unser Gott, unser Erlöser und

unser aller König, Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, ihm gebührt Ehre in

Ewigkeit. Amen.

Evangelium (Lk 24, 1-12)

Am ersten Tag der Woche gingen die Frauen mit den wohlriechenden

Salben, die sie zubereitet hatten, in aller Frühe zum Grab. Da sahen sie, dass der

Stein vom Grab weggewälzt war; sie gingen hinein, aber den Leichnam Jesu,

des Herrn, fanden sie nicht. Während sie ratlos dastanden, traten zwei Männer in

leuchtenden Gewändern zu ihnen. Die Frauen erschraken und blickten zu

Boden. Die Männer aber sagten zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den

Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Erinnert euch an das, was

er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war: Der Menschensohn muss den

Sündern ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen.

Da erinnerten sie sich an seine Worte. Und sie kehrten vom Grab in die Stadt

zurück und berichteten alles den Elf und den anderen Jüngern. Es waren Maria

Magdalene, Johanna und Maria, die Mutter des Jakobus; auch die übrigen

Frauen, die bei ihnen waren, erzählten es den Aposteln. Doch die Apostel

hielten das alles für Geschwätz und glaubten ihnen nicht. Petrus aber stand auf

und lief zum Grab. Er beugte sich vor, sah aber nur die Leinenbinden dort

liegen. Dann ging er nach Hause, voll Verwunderung über das, was geschehen

war.

Ehre sei unserem Herrn in Ewigkeit. Amen.

Die heilige Liturgie

Paulusbrief (2.Thess 1, 1-12)

Lesung aus dem zweiten Brief unseres Lehrers Paulus, des Apostels, an die Thessalonicher.

Sein Segen sei mit uns. Amen.

Paulus, Silvanus und Timotheus an die Gemeinde von Thessalonich, die

in Gott, unserem Vater, und in Jesus Christus, dem Herrn, ist: Gnade sei mit

euch und Friede von Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.

Wir müssen Gott euretwegen immer danken, Brüder, wie es recht ist, denn euer

Glaube wächst und die gegenseitige Liebe nimmt bei euch allen zu. Wir können

in den Gemeinden Gottes mit Stolz auf euch hinweisen, weil ihr im Glauben

standhaft bleibt bei aller Verfolgung und Bedrängnis, die ihr zu ertragen habt.

Dies ist ein Anzeichen des gerechten Gerichtes Gottes; ihr sollt ja des Reiches

Gottes teilhaftig werden, für das ihr leidet.

Denn es entspricht der Gerechtigkeit Gottes, denen mit Bedrängnis zu vergelten,

die euch bedrängen, euch aber, den Bedrängten, zusammen mit uns Ruhe zu

schenken, wenn Jesus, der Herr, sich vom Himmel her offenbart mit seinen

mächtigen Engeln in loderndem Feuer. Dann übt er Vergeltung an denen, die

Gott nicht kennen und dem Evangelium Jesu, unseres Herrn, nicht gehorchen.

Fern vom Angesicht des Herrn und von seiner Macht und Herrlichkeit müssen

sie sein, mit ewigem Verderben werden sie bestraft, wenn er an jenem Tag

kommt, um inmitten seiner Heiligen gefeiert und im Kreis aller derer bewundert

zu werden, die den Glauben angenommen haben; auch bei euch hat ja unser

Zeugnis Glauben gefunden.

Darum beten wir auch immer für euch, dass unser Gott euch eurer Berufung würdig mache und in seiner Macht allen Willen zum Guten und jedes Werk des

Glaubens vollende. So soll der Name Jesu, unseres Herrn, in euch verherrlicht werden und ihr in ihm, durch die Gnade unseres Gottes und Herrn Jesus

Christus.

Die Gnade Gottes des Vaters sei mit Euch, meine Väter und Brüder. Amen.

Katholikon (1.Petr 4, 3-11)

Lesung aus dem ersten katholischen Brief unseres Lehrers Petrus, des Apostels.

Sein Segen sei mit uns. Amen.

Denn lange genug habt ihr in der vergangenen Zeit das heidnische Treiben mitgemacht und habt ein ausschweifendes Leben voller Begierden geführt, habt

getrunken, geprasst, gezecht und unerlaubten Götzenkult getrieben. Jetzt erregt es ihren Unwillen und sie lästern, weil ihr euch nicht mehr in diesen Strudel der

Leidenschaften hineinreißen lasst.

Aber sie werden vor dem Rechenschaft ablegen müssen, der schon bereitsteht, um die Lebenden und die Toten zu richten. Denn auch Toten ist das Evangelium

dazu verkündet worden, dass sie wie Menschen gerichtet werden im Fleisch, aber wie Gott das Leben haben im Geist. Das Ende aller Dinge ist nahe. Seid

also besonnen und nüchtern und betet! Vor allem haltet fest an der Liebe

zueinander; denn die Liebe deckt viele Sünden zu.Seid untereinander gastfreundlich, ohne zu murren. Dient einander als gute

Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat. Wer redet, der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt; wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht. So wird in allem Gott verherrlicht durch Jesus

Christus. Sein sind die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit. Amen.

Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist. Die Welt und ihre Begierden

vergehen. Wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit. Amen.

Apostelgeschichte (Apg 5, 30-42)

Ein Kapitel aus der Geschichte unserer Väter, der reinen Apostel.

Ihr Segen sei mit uns. Amen.

Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz gehängt

und ermordet habt. Ihn hat Gott als Herrscher und Retter an seine rechte Seite

erhoben, um Israel die Umkehr und Vergebung der Sünden zu schenken. Zeugen

dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist, den Gott allen verliehen hat,die ihm gehorchen.

Als sie das hörten, gerieten sie in Zorn und beschlossen, sie zu töten. Da erhob

sich im Hohen Rat ein Pharisäer namens Gamaliël, ein beim ganzen Volk

angesehener Gesetzeslehrer; er ließ die Apostel für kurze Zeit hinausführen.

Dann sagte er: Israeliten, überlegt euch gut, was ihr mit diesen Leuten tun wollt.

Vor einiger Zeit nämlich trat Theudas auf und behauptete, er sei etwas

Besonderes. Ihm schlossen sich etwa vierhundert Männer an. Aber er wurde

getötet und sein ganzer Anhang wurde zerstreut und aufgerieben. Nach ihm trat

in den Tagen der Volkszählung Judas, der Galiläer, auf; er brachte viel Volk

hinter sich und verleitete es zum Aufruhr. Auch er kam um und alle seine

Anhänger wurden zerstreut.

Darum rate ich euch jetzt: Lasst von diesen Männern ab und gebt sie frei; denn

wenn dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen stammt, wird es zerstört

werden; stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten; sonst werdet

ihr noch als Kämpfer gegen Gott dastehen. Sie stimmten ihm zu, riefen die

Apostel herein und ließen sie auspeitschen; dann verboten sie ihnen, im Namen

Jesu zu predigen, und ließen sie frei.

Sie aber gingen weg vom Hohen Rat und freuten sich, dass sie gewürdigt

worden waren, für seinen Namen Schmach zu erleiden. Und Tag für Tag lehrten

sie unermüdlich im Tempel und in den Häusern und verkündeten das

Evangelium von Jesus, dem Christus.

Das Wort Gottes wächst noch in dieser Kirche und in jeder Kirche. Amen.

Erhebt euch und steht in Gottesfurcht, seid aufmerksam in Weisheit, um das heilige

Evangelium zu hören. Ein Abschnitt aus dem heiligen Evangelium nach Lukas, dem

Evangelisten und reinen Apostel.

Sein Segen sei mit uns. Amen.

Psalm (Ps 86, 15-16)

Aus den Psalmen unseres Lehrers David,

des Propheten und Königs. Sein Segen sei mit uns. Amen.

Du aber, Herr, bist ein barmherziger und gnädiger Gott, du bist langmütig,

reich an Huld und Treue. Wende dich mir zu und sei mir gnädig, gib deinem

Knecht wieder Kraft und hilf dem Sohn deiner Magd! Alleluja

Gesegnet sei der, der kommt im Namen des Herrn. Unser Herr, unser Gott, unser Erlöser und

unser aller König, Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, ihm gebührt Ehre in

Ewigkeit. Amen.

Evangelium (Lk 14, 25-35)

Viele Menschen begleiteten ihn; da wandte er sich an sie und sagte: Wenn

jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und

Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger

sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger

sein. Wenn einer von euch einen Turm bauen will, setzt er sich dann nicht zuerst

hin und rechnet, ob seine Mittel für das ganze Vorhaben ausreichen?

Sonst könnte es geschehen, dass er das Fundament gelegt hat, dann aber den

Bau nicht fertig stellen kann. Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten und

sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen.

Oder wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht, setzt er sich dann

nicht zuerst hin und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann dem

entgegenstellen kann, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt?

Kann er es nicht, dann schickt er eine Gesandtschaft, solange der andere noch

weit weg ist, und bittet um Frieden. Darum kann keiner von euch mein Jünger

sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet. Das Salz ist etwas

Gutes. Wenn aber das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man ihm die

Würze wiedergeben? Es taugt weder für den Acker noch für den Misthaufen,

man wirft es weg. Wer Ohren hat zum Hören, der höre!

Ehre sei unserem Herrn in Ewigkeit. Amen.