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Die sechste Woche der Fastenzeit

Unsere neue Geburt und das Wasser der Taufe - die neue Schoepfung und die Gnade (Der Blindgeborene) – Das dritte Wasser, das Wasser der Taufe.

Im Beginn des vierten Jahrhunderts n. Chr. dauerte die heilige Fastenzeit nur 6 Wochen in Aegypten, einschliesslich der Karwoche, wie es in der Osterbotschaft des Heiligen Athanasius angegeben ist, und so war Ostersonntag der sechste Sonntag des Fastens. Am Karsamstag taufte man alle Neueinsteiger in das Christentum, die die Voraussetzungen fuer ihre Taufe getroffen haben, dann nahmen sie Teil an der Messe des Ostersonntages. Nachdem die 2 Wochen der Vorbereitung und der Schmerzen zur Fastenzeit hinzugefuegt wurden, hat die koptische Kirche die Taufe am sechsten Fastensonntag beibehalten, was auf die Lesungen dieser Woche gewirkt hat.

Viele Lesungen dieser Woche drehen sich um die Taufe. Wir finden Lesungen ueber Reue und Vorbereitung fuer die Taufe: "Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt waechst es auf, erkennt ihr's denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wueste und Wasserstroeme in der Einoede." (Jesaja 43:19 Montag). Auch finden wir Lesungen ueber das Geheimnis der Eucharistie (Donnerstag) ..Die Taufe und die Eucharistie zusammen traegen das Geheimnis der Auferstehung und das neue gemeinsame Leben mit Christus. Am Freitag stellen die Lesungen das Gespraech von Jesus mit Nikodemus ueber Geburt von oben dar. Am Samstag ueberquert Jesus Jordan nach Jericho. Das neue Israel tritt in das Gelobte Land und Jesus traegt die Menschheit in seinem Koerper, den er von uns nahm, um uns darin zur Ruhestelle mitzunehmen, nach der Muehe mit ihm in der Wueste (Fasten). Er begegnet Bartemas den Blinden und oeffnet seine Augen, ein Symbol der neuen Schaffung. " Jesus aber sprach zu ihm: Geh hin, dein Glaube hat dir geholfen. Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm nach auf dem Wege. " (Mk 10:52). Der Glaube ist notwendig fuer die Heilung.

Lesungen der sechsten Woche der Fastenzeit

Von der Suende und um ein geistiges Auge, das mit dem Geist und der Wahrheit "neue Schoepfung" sieht zu schaffen, und um Jesus zu folgen.

Der Blindgeborene erlaeutert das Konzept der neuen Schoepfung (Taufe): (Kor. 3: 5-10). " Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns den Sinn dafuer gegeben hat, dass wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. " (1 Joh 5:20).

 „Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesuendigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm."(Joh 9:3). Die ganze Schoepfung hat gesuendigt und ist verrottet. Der Sohn Gottes ist gekommen, um ihnen das Bild der Gerechtigkeit wiederherzustellen. Er verteidigt den Blindgeborenen, es ist weder sein Fehler, noch seiner Eltern: Jesus kam, um alle Suenden zu tragen. Er wurde unser Anwalt und unser Fuersprecher, " so haben wir einen Fuersprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist. " (1 Joh 2:1). Jesus kam, um das Licht der Erkenntnis zu geben. So lange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Er sagte dies und spuckte auf den Boden. Er salbte die Augen des Blinden und sprach zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Siloah, der „den Absender“ bedeutet. Er ging hin und wusch sich und kam sehend.

Die Diskussion der Pharisaeer spiegelt die Unwissenheit und mangelnde Faehigkeit, die einfachen geistigen Wahrheiten wahrzunehmen. Die geistige Blindheit kann nicht durch Diskussion ueberzeugt werden, weil sie blind ist "sie haben sehende Augen und koennen nicht sehen. Sie haben hoerende Ohren und koennen nicht hoeren."

Ich weiss ich nicht, ob ich ein Suender bin. Ich weiss nur, dass ich blind war und jetzt sehen kann. Das Geheimnis der neuen Schoepfung ist die einfache Realitaet, die ueber der Logik und dem Nachweis des Verstandes liegt. Daher setzte sich das Christentum trotz aller theologischen Schwierigkeiten durch. Der Beweis des Geistes und der Kraft ist staerker als die Logik des Wissens und der Nachweis des Verstandes.

"Jesus hoerte, dass sie ihn ausgestossen hatten und fand ihn" Jesus findet uns. Wir koennen ihn nicht finden, wenn er sich uns nicht zeigt. Er hat die Samariterin und den Kranken von Betesda gefunden. Er findet Jeden in seiner Not und gibt Jedem die Ruhe zur rechten Zeit. Es ist wichtig, die genauen Umstaende jedes Einzelfalls zu verstehen und die Worte Jesus, die Jedem passen.

Jesus fand die Samariterin. Er sagte ihr, wer er ist. Sie predigte seinen Namen der ganzen Stadt. Nach der Offenbarung Christi liess sie ihren Krug, kam sofort und rief die ganze Stadt.

Es fand auch den Kranken von Betesda "Danach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; suendige hinfort nicht mehr, dass dir nicht etwas Schlimmeres widerfahre. Der Mensch ging hin und berichtete den Juden, es sei Jesus, der ihn gesund gemacht habe. Darum verfolgten die Juden Jesus, weil er dies am Sabbat getan hatte. "(Joh. 5, 14-16).

Jesus fand den Blindgeborenen nach seiner Aussage vor dem Hohen Rat, "Jesus hoerte, dass sie ihn ausgestossen haben und fand ihn und sagte ihm Glaubst du an den Sohn Gottes. Er sprach: Wer ist das, Herr, damit ich an ihn glaube . Jesus sagte ihm Du hast ihn gesehen, der der mit dir spricht ist es. Er sagte : ja ich glaube kniete vor ihn und betete ihn an." Es ist ein Treffen der Vaterschaft und eine Kondolenz, nachdem man ihn wegen seiner mutigen Aussage vertrieben hat

" So lasst uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen. "(Hebraeer 13,13).