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Die fuenfte Woche der heiligen fuenfzig Tage.

. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

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Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen : Der fuenfte Sonntag ist der letzte Sonntag der vierzig Tage vor der Himmelfahrt. Seine Lesungen geben uns eine theologische deutliche Erklaerung ueber die Rettung, die uns Jesus vorbereitet hat durch seine Verkoerperung, seinen Tod, seine Auferstehung, seine Himmelfahrt und seinen Sitz and der rechten Seite des Vaters. Die Lesungen des Vorabends beginnen mit der Lehre : Um einen staendigen Halt im Glauben zu haben, muessen wir die Gebote lernen und folgen. Somit zeigt sich Jesus zu uns und bildet in uns einen Wohnsitz fuer den Sohn und den Vater. “Wer meine Gebote hat und haelt sie, der ist's, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. Spricht zu ihm Judas, nicht der Iskariot: Herr, was bedeutet es, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.” (Joh. 14:21-23). .

Die Morgenlesungen aber zeigen die Wichtigkeit unseres festen Haltes in Jesus wie die Zweige am Weinstock. Es ist ein gegenseitiger Halt, wir in ihm und er in uns. “Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich koennt ihr nichts tun.” (Joh 5:15), Dann betont er das Geheimnis der Worte : “Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.” (Joh. 15:7) Das Lernen und Halten an die Gebote und das Sakrament der Eucharestie sind die Mittel, uns in Jesus zu halten und er in uns. Wenn er an uns haelt, sind wir Wohnsitz fuer ihn. Wenn wir an ihn halten, sind wir lebende Mitglieder seines Koerpers, seiner heiligen Struktur. .

Aber warum sollen wir uns in Jesus halten und er in uns ? “Weil wir denn nun, liebe Brueder, durch das Blut Jesu die Freiheit haben zum Eingang in das Heiligtum, den er uns aufgetan hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang, das ist: durch das Opfer seines Leibes,” (Hebraer 10:19-20). “und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus,” (Epheser 2:6) .

Theologisch ist Jesus in dem Vater und der Vater in ihm. Er braucht nicht in den Himmer zu fahren und an seiner rechten Seite zu sitzen. Er ist aber koerperlich in den Himmel gefahren wegen uns und wegen seiner Kirche, die ja sein Koerper ist (Kor. 1:18) .

Seine koerperliche Himmelfahrt bereitet uns den Weg fuer die Anwesenheit vor Gott fuer jeden, der sich an ihn haelt. Deshalb sagt er : Ich gehe, um euch einen Platz vorzubereiten. Den Platz, den er in seinem Koerper an der rechten Seite Gottes vorbereitet hat, ist fuer uns. Es gibt viele Haeuser in dem Haus Gottes. Diese sind in seinem Koerper an der rechten Seite des Vaters. Das ist der Grund, warum die Vorabend- und Morgenlesungen den Halt an Jesus betonen, damit wir Reben in den Weinstock werden, die der Menschesohn pfanzte an der rechten Seite des Vaters. “Denn wie die Leiden Christi reichlich ueber uns kommen, so werden wir auch reichlich getroestet durch Christus. (2Kor. 1:5). .

Die ewige Struktur, die keine Hand geschaffen hat, ist die himmliche Sturktur, sein heiliger Koerper. “Christus aber ist gekommen als ein Hoherpriester der zukuenftigen Gueter durch die groessere und vollkommenere Stiftshuette, die nicht mit Haenden gemacht ist, das ist: die nicht von dieser Schoepfung ist.” (Hebraer 9:11). “Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heiligtum, das mit Haenden gemacht und nur ein Abbild des wahren Heiligtums ist, sondern in den Himmel selbst, um jetzt fuer uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen;” (Hebraer 9:24). .

Deshalb fordert uns Jesus an, an ihn zu halten und er an uns, damit wir fest in der Struktur sind, die keine Hand geschoepft hat. Das ist der Weg zur Ewigkeit. Wir halten uns an ihn, wenn wir seine Gebote und Worte halten, denn sie sind die Wahrheit. Er ist der Weg, er ist die Wahrheit und er ist das Leben.