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Seine Gnaden, Bischof Anba Mettaous, übermittelt gemeinsam mit den Vätern und den Mönchen des Klosters seine aufrichtigen Grüsse und herzlichen Glückwünsche zum heiligen Anlass des Festes der heiligen Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Jesus Christus ist auferstanden, und Er wurde „der Erstgeborene von den Toten“. Doch was bedeutet das, wo doch viele andere vor Ihm von den Toten auferstanden sind?

Die Aussage, dass „Er der Erste Auferstandene ist“, die die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus beschreibt, trägt zwei Bedeutungen:

Erstens: Er ist von den Toten auferstanden und wird nicht wieder sterben, im Gegensatz zu all jenen, die vor Ihm von den Toten auferstanden sind und später erneut starben und auf die allgemeine Auferstehung warten.

Zweitens: Unser Herr Jesus Christus ist mit einem verherrlichten Leib auferstanden, der trotz verschlossener Türen in den Obergemach eintreten konnte. Und Er hat uns eine ähnliche verherrlichte Auferstehung geschenkt, wie sie vom Apostel Paulus erklärt wird: Jesus „wird unseren niedrigen Leib verwandeln, damit er gleichgestaltet werde seinem verherrlichten Leib, nach der Kraft, mit der er sich auch alle Dinge unterwerfen kann“ (Phil 3,21).

Durch diese verherrlichte Auferstehung (die uns von unserem Herrn geschenkt wurde) werden wir in einen besseren Zustand gelangen als der Mensch selbst vor seinem Sündenfall. Deshalb freuten sich die Kirchenväter über die Auferstehung und das darauf folgende ewige Leben. Sie sehnten sich sogar nach diesem Leben und blickten erwartungsvoll auf das Ewige, denn sie suchten „eine Stadt mit festen Grundmauern, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist“ (Hebr 11,10) und „sie trachteten nach einem besseren, nämlich dem himmlischen Land“ (Hebr 11,16).

Möge Gott uns allen gewähren, die Freude seiner Auferstehung zu erfahren. Wir wünschen euch viele gesegnete Wiederkehr dieses Festes, Gesundheit und ein fruchtbares geistliches Wachstum zur Ehre Jesu Christi.